Freitag, 03. Februar 2023
Start Panorama Feuerwehr-Silvesterbilanz auch mit Brand in Wittenau

Feuerwehr-Silvesterbilanz auch mit Brand in Wittenau

Feuerwehr-Silvesterbilanz auch mit Brand in Wittenau
Symbolbild

Wittenau/Berlin – Als einen von mehreren besonderen Einsätzen aus der Silvesternacht führt die Berlin Feuerwehr einen Brand in Wittenau an: Rund eine halbe Stunde vor Mitternacht rückten die Kräfte zu einem siebenstöckigen Hochhaus am Bernshausener Ring aus, in dessen fünfter Etage eine Wohnung in Flammen stand. Nach dreieinhalb Stunden konnten die Lösch- und Rettungsarbeiten beendet werden. Vier Personen, die sich selbst in Sicherheit gebracht hatten, brauchten medizinische Betreuung. Insgesamt waren 34 Feuerwehrleute vor Ort.

1.717 Einsätze berlinweit

Um 19:55 Uhr war in Berlin am 31. Dezember planmäßig der sogenannte „Ausnahmezustand Silvester“ ausgerufen worden. Zwischen 19 Uhr und 6 Uhr früh an Neujahr bewältigte die Feuerwehr 1.717 Einsätze, darunter neben 749 Bränden und 825 Rettungsdiensteinsätzen auch 53 technische Hilfeleistungen. Zum Vergleich: In der Silvesternacht 2021/2022 waren es im selben Zeitraum insgesamt 1.026 Einsätze, an üblichen Tagen im Jahr gibt es in 24 Stunden durchschnittlich 1.400. 

Übergriffe auf Einsatzkräfte

Auch in diesem Jahr kam es erneut zu Übergriffen auf die Retter, 15 von ihnen wurden verletzt, eine Person musste stationär ins Krankenhaus. Verletzungen weiterer Kräfte könnten derzeit nicht ausgeschlossen werden, heißt es. Landesbranddirektor Dr. Karsten Homrighausen: „Dieses Verhalten ist durch nichts zu rechtfertigen und ich kann es nur auf das Schärfste verurteilen. Wer Menschen in Not zu Hilfe eilt und dann angegriffen wird, muss geschützt werden. Wir werden daher auch dieses Jahr jeden Vorfall zur Anzeige bringen.“ Als Beispiele von Übergriffen heißt es unter anderem:  „Schreckschusspistole ins Gesicht gehalten“, „Augenverletzung durch Pfefferspray und stumpfe Gewalteinwirkung gegen eine Einsatzkraft“, „Bierkisten und Feuerlöscher auf Fahrzeuge geworfen“ oder „gezielter Beschuss mit Pyrotechnik während der Löscharbeiten“.

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