Donnerstag, 01. Dezember 2022
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Turm mit 360 Wohnungen

Turm mit 360 Wohnungen
Baustopp auf der Baustelle Märkisches Quartier Foto: fle

Märkisches Viertel – Vertreter der bezirklichen Seniorenvertretung, der Gesobau und des Märkischen Quartiers sowie Bezirksstadträtin Korinna Stephan (Bündnis 90/Grüne) unternahmen kürzlich einen Spaziergang durch den Kiez und kamen mit Anwohnern ins Gespräch.

Der Rundgang begann an einer Bushaltestelle in der Treuenbrietzener Straße. An der Bushaltestelle „Am Packereigraben“ erläuterte Stephan, dass nach Beendigung der Bauarbeiten eine Lösung zur besseren Querung der Straße errichtet wird. Entlang des neu angelegten Weges am Packereigraben ging der Spaziergang weiter, wobei die neu gestalteten Außenanlagen der Gesobau mit Fitnessgeräten, herbstlich blühenden Staudenbeeten und neuen Bänken erkundet wurden. Großes Interesse fand der aktuelle Stand der Baumaßnahme im Märkischen Quartier, ehemals Märkisches Zentrum, und die geplanten Begegnungsflächen. Hier wurde berichtet, dass im Frühjahr die Bauarbeiten wieder aufgenommen werden, nachdem aufgrund unterbrochener Lieferketten die Bauarbeiten gestoppt wurden. Auf 80.000 Quadratmetern Fläche zwischen Wilhelmsruher Damm und Senftenberger Ring soll Neues entstehen. Mehr als 100 Geschäfte, Restaurants und Cafés werden auf einer Fläche von 25.000 Quadratmetern eröffnet. Obendrauf: ein Dachgarten mit Rooftop-Bar, Urban-Gardening, Bänken und Spielplätzen.

Außerdem wird ein Wohnturm gebaut: Auf 20.000 Quadratmetern entstehen 360 Wohnungen. Das Bauvorhaben mit einem Investitionsvolumen von rund 200 Millionen Euro soll der Einkaufspassage bis 2023 ein neues, attraktives Gesicht geben. Doch noch befindet sich dort eine riesige Baustelle.

Der Spaziergang endete an einer weiteren Straßenquerung am Senftenberger Ring, an der sich aufgrund schlechter Sichtverhältnisse und häufiger Geschwindigkeitsübertretungen, viele Menschen unsicher beim Überqueren der Straße fühlen. Hier wurden Möglichkeiten zur Verbesserung diskutiert, die Stephan nun mit dem Straßen- und Grünflächenamt angehen wird. red

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