Samstag, 03. Dezember 2022
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Krönung für die HavelQueens

Krönung für die HavelQueens
Siegesfeier an der Binnenalster, in der Mitte die erfolgreichen Frauen des HavelQueen-Achters, links Mainz, rechts Linz. Foto: RBL/Alexander Pischke

Tegel/Hamburg – Die HavelQueens haben sich die Krone in der Ruder-Bundesliga zurückgeholt. Am letzten der fünf Renntage setzte sich das aus den Vereinen RC Tegel und RU Arkona bestehende Boot am 17. September auf der Binnenalster in Hamburg durch und sicherte sich zum dritten Mal nach 2018 und 2019 den Titel in dieser spektakulären Rennserie. Im großen Finale hatte der HavelQueen-Achter die Bugspitze gegenüber dem Neuling Meenzer Express aus Mainz vorn.

Aber was haben die Frauen für eine tolle Saison geboten! Zu jedem Renntag wechselte die Tabellenführung, und zum letzten Wettkampf reiste erstmals in der Geschichte der Ruder-Bundesliga ein Dreiergespann punktgleich als Tabellenführerinnen an: der HavelQueen-Achter Berlin, der Banner Wiking Linz und der Meenzer Express. Am Ende entschied ein Rennen von rund 45 Sekunden über den Titel.

Neben dem Tagessieg konnten sich die HavelQueens über das damit verbundene Preisgeld von 1.000 Euro freuen, bevor sie anschließend den Ligapokal in die Höhe recken durften. Mainz wurde Zweiter in der Tages- und der Gesamtwertung, der Vorjahressieger aus Linz in Österreich Dritter.

Direkt vor dem Luxushotel „Vier Jahreszeiten“ war es über die 270 Meter kurze Sprintdistanz rundgegangen. Selbst zwischenzeitlich peitschender Regen und Graupelschauer konnte die sprintstärkste Liga der Welt und ihre Fans nicht davon abhalten, ein wahres Feuerwerk in „Hamburgs Wohnzimmer“, der Binnenalster, abzufackeln. Bei den Männern war die Lage eindeutiger. Hier ließ der Münster-Achter nichts mehr anbrennen, gewann nach vier Siegen zuvor auch das letzte Rennen und holte sich den RBL-Titel vor den Achtern aus Mühlheim und Hannover.bek

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