Dienstag, 04. Oktober 2022
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Diplomatische Verwicklungen

Diplomatische Verwicklungen
Soll Dennis das uralte Rezept rausrücken? Foto: Raphael Howein

Wedding – Kalle ist mal echt gekniffen: Mithilfe von C-Mon wollte er eigentlich das Marketing für die „Spädöpe“ ankurbeln. Die Institution ist die Kiez-Version eines Joint Ventures des beliebten Späti-Besitzers mit Kneipier Dennis und Dönerfachmann Ahmed. Daher auch der Name, der sich aus Silben von Späti + Döner + Kneipe zusammensetzt.

Die Sorgen um das Projekt begleiten die Charaktere der Theatersitcom „Gutes Wedding, Schlechtes Wedding“ (GWSW) auch in Episode 132, die am 23. September Premiere an der Müllerstraße feiert. Denn besagte C-Mon ist untergetaucht, und Ahmed, der jetzt dringend helfen soll, sitzt wegen diplomatischer Spannungen in Spandau fest, darf nicht ausreisen. Um das Verbot für ihn zu lockern, gibt es, wie sich herausstellt, nur eine einzige Lösung: Die „Spädöpe“ muss zum Unesco-Weltkulturerbe werden! Dennis unterdessen bekommt ein unmoralisches Angebot; Bacardi interessiert sich sehr für sein althergebrachtes Schnapsrezept von „Dennis‘ Bester“.

… Apropos Hochprozentiges: Das Prime Time Theater hat für seine Zuschauer im Rahmen eines neuen Konzepts gleich zwei sogenannte „CocktailTACHe“ eingeführt – mit 25 Prozent Rabatt für die Mixgetränke. Das Ganze ist Teil des zu Anfang September startenden sogenannten „LieblingsTACH“. Dabei gibt es an jedem Spieltag besondere Angebote, die auf verschiedene Bedürfnisse der Gäste zugeschnitten sind. Der „RetroTACH“ donnerstags zum Beispiel lässt eine alte Tradition wieder aufleben: die freie Platzwahl mit ‚wer zuerst kommt, mahlt zuerst‘-Strategie. Mittwochs heißt es beim „TheaterTACH“ außerdem „gleicher Preis für alle“, sonntags – zur neuen Matinee-Aufführung um 11 Uhr – ist „PopcornTACH“ mit dem gepufften Mais zum halben Preis. Intendant Oliver Tautorat: „Kulturförderung fängt für uns eben beim Publikum an. Und das ist nun mal sehr unterschiedlich, und nicht wenige müssen den Euro in diesen Zeiten zweimal umdrehen. Ist doch klar, dass wir da versuchen, den Menschen entgegenzukommen.“

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