Montag, 04. Juli 2022
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Mit der E-Rikscha durchs MV

Mit der E-Rikscha durchs MV
Marianne Grabowski, Emine Demirbüken-Wegner, Ursula Illies, Manfred Grabowski und Pilot Wolfgang Röhrig Foto: kbm

Märkisches Viertel – Unter den Namen „Rikscha-Mobil Märkisches Viertel“ ist kürzlich ein neues Angebot für Senioren gestartet. Es soll älteren Menschen helfen, mobil zu bleiben: Für das Projekt haben sich mehrere Förderer zusammengefunden: das Bezirksamt, die GESOBAU und die GESOBAU-Stiftung haben gemeinsam eine E-Rikscha finanziert. Mit dieser dürfen Bewohner des Märkischen Viertels, die älter als 60 Jahre sind, kostenlos fahren. Besser gesagt: gefahren werden. Das E-Rischka-Mobil wird von einem Piloten gesteuert.

Wolfgang Röhrig ist der erste Rikscha-Pilot im Einsatz, der seine Fahrgäste, die offiziell „Klienten“ genannt werden, mit oder ohne Ziel durch den Stadtteil fährt; etwa zum Café Züri, auf die Familienfarm Lübars, zum Arzt oder in die Apotheke.

Der passionierte Radfahrer Wolfgang Röhrig hat nach jahrzehntelanger Tätigkeit als IT-Fachmann an der TU Berlin ehrenamtlich diese Aufgabe übernommen: „Die Freude und Dankbarkeit der Klienten sind ein wunderbarer Lohn, ebenfalls das Lachen und Winken der erstaunten Passanten, die dem Rikscha-Mobil gern die Vorfahrt einräumen.“

Das Unionhilfswerk hat eine regelmäßige Mittwochs-Aktion für die Klienten des Mobilitätshilfedienstes am Wilhelmsruher Damm 116 ins Leben gerufen. Leiterin Ursula Illies stellte das Programm gemeinsam mit Marianne und Manfred Grabowski, ebenfalls vom Netzwerk Märkisches Viertel, vor und freute sich, dass Sozialstadträtin Emine Demirbüken-Wegner den Start der Aktion am 25. Mai begleitete.

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