Montag, 04. Juli 2022
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E wie ‚erstmal Ende‘ für den E-Kleinbus

E wie ‚erstmal Ende‘ für den E-Kleinbus
Bild: (c)Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH

Tegel – Nur noch wenige Wochen sind die „Kleinen Gelben“ in Tegel unterwegs; dann verabschieden sie sich erst mal aus dem Ortspanorama. Denn mit Ende Juni läuft die letzte Phase des Pilotprojekts für autonomes Fahren „Shuttles & Co“ hier aus. Als nächstes geht es in die Ergebnisauswertung. Ab Herbst 2023 werden als nächstes – im Rahmen des Folgeprojekts KIS’M – autonome Shuttles auf dem Gelände der „Urban Tech Republic“ als Bedarfsverkehr unterwegs sein, heißt es von der federführenden Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz.

Wie die Behörde mitteilte, hätten in Tegel allein bis Mitte Mai mehr als 20.000 Fahrgäste die drei eingesetzten Busse genutzt – und das, obwohl aus Pandemiegründen bis vor kurzem eine Beschränkung auf maximal drei Fahrgäste je Shuttle bestanden habe. Start des Projekts war im Sommer 2021 gewesen, zunächst mit einem Shuttle, dann mit dreien. Anfang Mai noch war die Linie 238B um eine weitere Haltestelle verlängert worden – unter Einbeziehung des S-Bahnhofs Tegel. Dies stellte, vor allem wegen der nötigen Querung der Berliner Straße, einen wichtigen Projektfortschritt dar, auf den seit Beginn hingearbeitet worden war: Es ging hier um das automatische Erkennen der komplexen Verkehrssituation. Genau diese Erfassung und Verarbeitung zu generieren und zu verbessern, ist der Kern des Projekts – die Erforschung weiterer Basistechnologien für die zukünftige Digitalisierung des Verkehrs. Viele weitere Partner unterstützen es, auch der Bezirk Reinickendorf und die Feuerwehr Tegel, die auf ihrem Gelände Stellplätze für die Kleinbusse vorhält. Vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) kamen 9,8 Millionen Euro Fördergelder.

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