Montag, 04. Juli 2022
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Nächstes Kapitel einer Erfolgsgeschichte

Nächstes Kapitel einer Erfolgsgeschichte
Stephanie Panzig mit Teilnehmerinnen an „Sport im Park“ auf der Wiese vor dem Rathaus Reinickendorf. Foto: bek

Bezirk – „Sport im Park“ – eine Erfolgsgeschichte schreibt das nächste Kapitel. Seit Mai und noch bis in den Oktober hinein erwartet die Berliner das umfangreichste und abwechslungsreichste Bewegungsförderungsprogramm zum Mitmachen. In gut 100 Parks und Grünanlagen aller Berliner Bezirke werden über 270 wöchentliche Bewegungsangebote von qualifizierten Übungsleitungen aus 16 Berliner Sportvereinen durchgeführt. 2017 feierte „Sport im Park“ seine Premiere – der TSV Wittenau war Vorreiter und hat das Konzept nach Berlin geholt. Von Beginn an dabei: Stephanie Panzig, beim TSV Abteilungsleiterin für Gesundheitssport, die „Milchzahnathleten“ und natürlich „Sport im Park“.

Frau Panzig, wie sind die ersten Reaktionen von Teilnehmern in diesem Jahr?

Bisher absolut super. Der Andrang war groß – und das, obwohl wir im Vorfeld gar nicht groß dafür geworben haben. Zu einer Veranstaltung kamen 50 Leute, fast schon zuviel. Aber wir haben das hinbekommen – und wir wollen ja auch sichtbar für andere sein. Wenn also 50 Teilnehmer auf der Wiese Sport treiben, dann machen sie andere, die zufällig vorbeigehen, durchaus neugierig.

Hat Corona in den beiden vergangenen Jahren großen Einfluss gehabt?

Ach, das ging eigentlich besser, als man vielleicht befürchten musste. Im Vorjahr sind wir zwar später gestartet, aber dann lief es bis in den Herbst fast normal – bis die nächste Welle kam.

Wie läuft die Zusammenarbeit mit dem VfL Tegel?

Da gibt es eine enge Verzahnung, wir betreuen die VfL-Angebote mit. Insgesamt bieten wir Woche für Woche 40 Stunden Programm.

Gibt es in diesem Jahr etwas Neues?

Ja, wir haben AROHA im Angebot, das ist eine Art Aerobic mit kämpferischen und tänzerischen Elementen. Ein effektiver und unkomplizierter Gesundheitskurs im Dreiviertel-Takt, der Gesäß, Oberschenkel, Bauch festigt und zu innerer Ausgeglichenheit führt. AROHA startet am Montag, 13. Juni, auf der Wiese am Rathaus Reinickendorf. Dazu bieten wir den Kurs „Rollator Fit“, in dem gezeigt wird, wie man den Rollator richtig benutzt.

Gibt es auch etwas für Kinder und Jugendliche?

Ja, eine der sieben Kategorien heißt „Bewegte Kids & Familie“. Bei uns kann man etwa Radfahren lernen, „Milchzahnathleten auf zwei Rädern“ findet immer sonntags von 10 bis 11 Uhr auf den ehemaligen Tennisplätzen an der Königshorster Straße statt.

Wo kann man sich schlaumachen über das Programm?

Einfach auf unsere Website gehen: www.sportimpark.berlin. Da sind alle in Reinickendorf angebotenen Kurse aufgelistet. Die Seite sportimpark.berlin.de gilt für alle Berliner Bezirke. Tja, und dann einfach hinkommen und mitmachen – das ist das Besondere an „Sport im Park“.

Danke für das Gespräch.

Interview Bernd Karkossa

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