Freitag, 20. Mai 2022
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Die unendliche Geschichte einer Baumaßnahme

Die unendliche Geschichte einer Baumaßnahme
Bauarbeiten an der Alfred-Brehm-Grundschule Foto: hb

Tegel – Eltern und Lehrer haben sich mit einem offenen Brief an den Bezirksbürgermeister, den Schulstadtrat und die Fraktionen in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) gewendet, um auf die Zustände an der Alfred-Brehm-Grundschule am Ascheberger Weg in Tegel-Süd aufmerksam zu machen.

Seit nunmehr vier Jahren ziehe sich der Erweiterungsanbau der Schule hin und noch sei kein Ende in Sicht, heißt es darin. Die Auswirkungen auf den Schulbetrieb durch die „unendlichen“ Baumaßnahmen seien extrem – und der neu anvisierte Fertigstellungstermin 31. März sei erneut verschoben worden. „Ein Baufortschritt ist seit Monaten nicht zu erkennen! Zudem ist mittlerweile gefühlt der 16te Bauleiter am Werk.“ Außerdem würde die Verbindungswand zwischen altem Schulgebäude und Neubau bereits schimmeln. Und: „Seit Anfang dieses Schuljahrs wird aufgrund des Raummangels eine Klasse in einem Container auf dem Schulhof unterrichtet.“

Schulstadtrat Harald Muschner (CDU) auf das Thema angesprochen, teilte mit, dass Schulamt und Facility-Management in einem „regelmäßigen und konstruktiven Austausch mit der Schule über den Stand der Baumaßnahme und den Baufortschritt“ stünden. Es gäbe wöchentliche Baubesprechungen und Bauzustandsberichte. Die Baustelle sei kontinuierlich besetzt und es werde im Innen- und Außenbereich gearbeitet. „Die Schulleitung und die Schulkonferenz erhalten regelmäßig Informationen zum aktuellen Baugeschehen. Im Falle von Bauablaufstörungen besteht eine verabredete Kommunikation mit allen Beteiligten“, so Muschner.

Die Mitglieder der Schulkonferenz fordern, dass der Erweiterungsbau spätestens Anfang April genutzt werden kann. In der Schule in der Siedlung Waldidyll lernen 390 Schüler. kbm/hb

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