Einsatz zu Corona-Regeln: 13-Jähriger griff Polizisten an

Verfahren wegen Landfriedensbruchs, tätlichen Angriffs, Beleidigung und Bedrohung

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Polizeiauto
Symbolbild

Reinickendorf – Bei einem Einsatz zum Thema Corona-Regeln ist ein Polizist gestern Abend (2. April) leicht verletzt worden: Die Einsatzkräfte hatten an der Klixstraße eine Gruppe von etwa 25 Menschen festgestellt, von denen die meisten weder den erforderlichen Mindestabstand zueinander einhielten noch Maske trugen.

Ein, wie sich später herausstellte, erst 13-jähriger Junge drohte einem Beamten, beleidigte ihn und stieß ihm mit der Hand gegen den Oberkörper. Als er zur Personalienfeststellung sollte, wollten zwei andere junge Männer ihn befreien. Das Duo (23 und 16 Jahre alt) wurde festgenommen, wobei sich ein Oberkommissar leicht am Knie verletzte, weil einer der beiden sich zunächst widersetzte.

Der 23-Jährige muss sich wegen versuchter Gefangenenbefreiung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten, gegen den 13-Jährigen läuft ein Verfahren wegen Landfriedensbruchs, tätlichen Angriffs, Beleidigung und Bedrohung. Er wurde seiner Mutter übergeben.