Razzia gegen islamistische Vereinigung auch im Märkischen Viertel

Im Fokus: die Vereinigung "Jama’atu Berlin" alias "Tauhid Berlin"

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Polizeiabsperrung
Symbolbild

Märkisches Viertel/Berlin/Brandenburg – Insgesamt 850 Einsatzkräfte der Polizei Berlin und Brandenburg sowie der Bundespolizei haben heute (25. Februar) eine länderübergreifende Razzia unter anderem im Märkischen Viertel durchgeführt. Dabei ging es um eine sogenannte Vereinsverbotsverfügung gegen die Vereinigung “Jama’atu Berlin” alias “Tauhid Berlin”.

Ab 6 Uhr begannen in Berlin 24 Durchsuchungen in Wohnungen – vereinzelt durch Spezialeinsatzkräfte des Landeskriminalamts. In Berlin fanden sie neben dem MV in Moabit und Kreuzberg statt, außerdem zwei in Brandenburg. Die Einsatzkräfte beschlagnahmten unter anderem 135 elektronische Datenträger, 56 Mobiltelefone, acht Laptops sowie Festplatten und drei Computer.

Innensenator Andreas Geisel hatte die Organisation “Jama’atu Berlin” heute verboten, die als militant salafistisch gilt. Sie verherrliche etwa den Kampf der Terrormiliz “Islamischer Staat”, heißt es.