Mutmaßlicher A100-Attentäter kam wohl aus Reinickendorf

Staatsanwaltschaft geht von einem islamistisch motivierten Anschlag aus

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Polizei-Schild an Haus
Symbolbild

Bezirk/Berlin – Der Mann, der gestern (19. August) auf der A100 gezielt “Jagd” vornehmlich auf Motorradfahrer gemacht und dabei mit seinem Auto mehrere Unfälle verursacht haben soll, kommt offenbar aus Reinickendorf. Das berichteten mehrere Medien. Der Iraker soll gemäß seines Facebook-Profils schon seit mindestens 2016 in Berlin leben, zunächst in Altglienicke; später soll er eine Wohnung im Fuchsbezirk bewohnt haben.

Bei der ihm zur Last gelegten Unfallfahrt am Mittwoch waren sechs Menschen verletzt worden. Am selben Abend hatte der Haftrichter angeordnet, dass der Mann vorläufig in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung des Maßregelvollzugs untergebracht wird. Die Staatsanwaltschaft geht von einem islamistisch motivierten Anschlag aus.