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Montag, 17. Januar 2022
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Vorfreude nach Floh-Invasion

Vorfreude nach Floh-Invasion
Jens Ruland (l.) bei den Jugend-Europameisterschaften Foto: privat

Bezirk – Die Tischtennis-Damen der Füchse Berlin fiebern der neuen Saison in der 2. Bundesliga entgegen. Nach dem Corona-bedingten Abbruch und der Nicht-Wertung der vergangenen Spielzeit sind die Füchsinnen um den Abstieg herum gekommen und haben erneut das Startrecht für die zweithöchste Spielklasse. Mit einem Heimspiel am 26. September gegen den TTC 1946 Weinheim eröffnen die Füchsinnen die Saison. „Es wird sicherlich eine schwere Spielzeit. Wir versuchen aber, mit Training auf hohem Niveau Paroli bieten zu können“, sagt Abteilungsleiter Christoph Wölki.

Dazu wurde als neuer Trainer Jens Ruland gewonnen, der sich um die Leistungssportbelange bei den Füchsen einschließlich Jugend kümmert. Ruland war in den vergangenen Jahren vorwiegend beim Deutschen Tischtennis Bund für die Jugend-Nationalteams tätig. Seine Einschätzung der Lage: „Insgesamt erscheint uns die Besetzung der Liga stärker als im Vorjahr. Mit Anröchte kommt ein Schwergewicht aus Liga 1, Kolbermoor als Aufsteiger ist nominell extrem stark besetzt. Zudem haben sich auch Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte teilweise gezielt verstärkt. Letztendlich wird man aber auch sehen müssen, inwieweit die weltweite Pandemielage den Spielbetrieb beeinflusst.“

Für die Füchse bleibt es vorrangiges Ziel, den beiden Eigengewächsen Ann-Marie Dahms und Sina Henning eine Plattform zu bieten, um sich auf höchstmöglichem Niveau weiter entwickeln zu können. Wölki: „Da wir mit Kati Jedtke eine weitere Stammspielerin haben, die seit Jahrzehnten in Berlin lebt, ist das Gesicht unserer Mannschaft bewusst stark lokal geprägt. Unsere Nummer 1 Karo Mynarova hatte im letzten Jahr ihren Lebensmittelpunkt ebenfalls in Berlin. Da wir die 2. Bundesliga kaum ohne die Unterstützung ausländischer Spielerinnen realisieren können, legen wir großen Wert darauf, dass diese menschlich gut ins Team passen.“

Nach wie vor nicht ganz befriedigend ist die Hallensituation. Nachdem Corona-bedingt die bekannten Einschränkungen galten, die wenige Wochen gelockert waren, haben sich offensichtlich Flöhe in Reinickendorf-Ost breit gemacht. Betroffen waren insbesondere der Kunstrasen in der Aroser Allee (Hockey), aber auch die Sporthalle der Grundschule am Schäfersee, in der die Tischtennis-Cracks spielen und trainieren. Ironie des Schicksals ist, dass Auslöser wohl Füchse waren, die dort leben und die bissigen Flöhe einschleppten. Der Befall ist jetzt erst einmal eingedämmt.

„Wir hoffen, dass es dann nach den Ferien losgehen kann“, sagt Wölki. „Dann wollen wir mit neuen Trainingsgruppen starten, z.B. mit einer neuen Familiengruppe in der Cyclopstraße, die ja nach mehrjähriger Sperrung nun wieder für den Trainingsbetrieb zur Verfügung steht.“ Infos dazu im Internet auf fuechse-tt.de.bek

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