Kunst aus dem Homeoffice

„More than arts Festival“ online

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Bild: Veranstalter

Märkisches Viertel – H2O ist wissenschaftlich einfach nur eine chemische Verbindung der Elemente Sauerstoff (O) und Wasserstoff (H). Es ist mal farblos, rein, gefroren, unaufhaltsam, salzig, vergiftet, mal geruchslos, wertvoll, geschmacklos, gasförmig, gefährlich, schutzbedürftig, heilsam. Wasser ist vor allem Leben!

Und Wasser sollte eigentlich das Thema des diesjährigen „More than arts Festival“ sein, welches seit 2016 im Märkischen Viertel von der Jugendkunstschule Atrium in Zusammenarbeit mit der Bettina-von-Arnim-Schule und dem Campus Hannah Höch. Die Pandemie hat eine Planänderung gebracht: Ein dreitägiges Festival wie in vergangenen Jahren mit hunderten teilnehmenden Jugendlichen und noch einmal so viele Besuchern kann nicht stattfinden. Aus H2O wird H1O. HO steht für Homeoffice. In diesem Jahr lädt die Jugendkunstschule dazu ein, mit ihr von zu Hause das Festival H1O zu feiern. Kulturelle Bildung hat mit und trotz der Corona-Pandemie einen wichtigen Stellenwert im Schulleben – das ist die Botschaft der Veranstalter. In einer digitalen Version des Festivals zeigen jetzt Schülerinnen und Schüler Bilder, Schauspiel, Orchester, Gesang, Chor, Videos, Illustrationen.

Digitale Variante

Die Beiträge sind seit 17. Juni unter www.morethanarts.de zu sehen. Dabei sind einige Beiträge, noch vor Corona-Zeiten entstanden, andere später in den eigenen vier Wänden. Unterstützt wird das Festival durch das Programm Kulturagenten für kreative Schulen Berlin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung. „Ich finde es beeindruckend, dass unsere Jugendkunstschule gemeinsam mit den Jugendlichen so schnell und kreativ auf eine digitale Variante des Festivals umgestiegen ist“, freute sich Schulstadtrat Tobias Dollase.