Jugendliche beim „S-Bahn-Surfen“ gestellt

Bundespolizei leitete Verfahren gegen 15- und 16-Jährigen ein

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S-Bahn am Bahnhof
S-Bahn

Bezirk/Pankow – Die Bundespolizei hat auf der Strecke der S1 zwei jugendliche S-Bahn-Surfer gestellt: Sie fuhren laut der Behörde auf der Kupplung zwischen zwei Wagen von Schönholz Richtung Norden mit. Beim planmäßigen Halt in Wilhelmsruh forderten andere Fahrgäste die Jungen auf, abzusteigen und informierten Sicherheitsmitarbeiter.

Alarmierte Bundespolizisten nahmen daraufhin einen 15-Jährigen in Gewahrsam und übergaben ihn später seiner Mutter. Den ein Jahr älteren mutmaßlichen Komplizen griffen sie nach kurzer Flucht über die Gleise auf. Weil er über Knöchelschmerzen klagte, kam er ins Krankenhaus. Gegen beide Jugendlichen leitete die Bundespolizei Verfahren ein. S-Bahn-Surfen ist wegen der Gefahren durch die Züge selbst sowie durch stromführende Teile lebensgefährlich.