Grundschulneubau in Reinickendorf-Ost kommt

Finanzierungs- und Zeitfrage aber noch nicht abschließend geklärt

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Kinder schreiben in ein Heft

Reinickendorf – Die Task-Force Schulbau des Senats hat für den beantragten Holzmodul-Schulbau in Reinickendorf-Ost grünes Licht gegeben. Ob der Bau allerdings rechtzeitig beginnen kann, muss noch abschließend geklärt werden. Das meldet das Bezirksamt: “Reinickendorf hatte erwartet, dass die dringend benötigte neue Grundschule am Standort Aroser Allee/Thurgauer Straße termingerecht zum Schuljahr 2022/2023 gebaut werden kann. Dies wäre mit der Holzmodulbauweise bei geringerer Planungs- und Bauzeit von zusammen nur neun bis zwölf Monaten noch möglich.” Von der Task-Force Schulbau habe es aber überraschend geheißen, dass das Vergabeverfahren für das gesamte Holzmodulschulbau-Programm erst nach Verabschiedung des Doppelhaushaltes 2022/23 eingeleitet werden könne. So könnte die neue Grundschule in Reinickendorf-Ost jedoch erst ab dem Schuljahr 2023/24 in Betrieb gehen.

Bezirksstadtrat Tobias Dollase: “Ich bin einerseits froh, dass wir die Grundschule nun bekommen, andererseits wäre ich sehr enttäuscht, wenn es zu einer erneuten Verzögerung käme. Das wäre kein gutes Signal des Senats an die Kinder und Eltern in Reinickendorf-Ost. Ich setze mich daher weiter vehement dafür ein, dass die Grundschule noch termingerecht eröffnet werden kann.” Mit der Senatsverwaltung muss nun geklärt werden, ob der Grundschulneubau in Reinickendorf-Ost mit den bereits vorhandenen Mitteln finanziert werden kann.