Soziales Unikat Berlin

Tegeler Verein kümmert sich um Probleme „vor der Haustür“

0
1664
Maurice Pieper und Dennis Wendler übergeben Norbert Raeder 100 Konserven für Bedürftige (v.l.n.r.). Foto: dsd

Tegel – „Soziales Engagement war für mich und meine beiden besten Freunde schon immer völlig normal. Da uns immer mehr Leute helfen wollten und eine Entgegennahme von Spenden als Privatperson schwierig war, gründeten wir im Dezember 2019 einen Verein“, berichtet Dennis Dan Wendler.

Der erste Vorsitzende des Vereins „Soziales Unikat Berlin“ engagiert sich seit sieben Jahren mit den Zwillingen Maurice und Pascal Pieper sowie einem harten Kern für soziale Projekte. „Wir wollen durch verrückte Aktionen auf uns aufmerksam machen.“ Beim Little-Mammut-Lauf in Hamburg am 29. Februar konnten sie in greller Sportkleidung für die Björn-Schulz-Stiftung 550 Euro erlaufen. Innerhalb der Aktion von Norbert Raeder, der um Lebensmittelspenden für Bedürftige bat, konnten sie 100 Konservendosen übergeben. „Das zeigt Gemeinschaft und Zusammenhalt. Dies ist nicht nur in der momentanen schwierigen Situation wichtig, sondern eine generelle wichtige Tugend“, ist der 35-jährige Dennis Dan Wendler überzeugt. Der Fokus liegt nicht nur darauf, sich gemeinsam für soziale Aktionen zu engagieren. Vielmehr möchte das „Soziale Unikat“ Leuten die Augen öffnen: Erst durch aktives Handeln erhalten die Defizite und Förderbedarfe Aufmerksamkeit. Mit dem Kooperationspartner Bauwerk Berlin konnten sie einem älteren Rentner die kostenlose Nutzung eines Transporters vermitteln und halfen beim Umzug. Aber auch die Ringerabteilung des VfL Tegel unterstützten sie vor Weihnachten bei einem Tunier mit dem Kauf von Medaillen. „Die Probleme befinden sich bei jedem von uns vor der Tür – genau darauf soll der Fokus gelenkt werden.“

So kann man mit einem monatlichen Beitrag von fünf Euro als Privatperson soziale Projekte unterstützen. Unternehmen bekommen bei einem Mindestbeitrag von 180 Euro im Jahr einen Aufdruck ihres Logos auf ein Promo­shirt. „Unser Ziel ist, dieses Jahr ein eigenes Büro anzumieten. Dann können unsere Unterstützer ihre Leistungen kostenfrei zur Verfügung stellen“, formuliert Wendler seine Vision. Weitere Ideen und Infos unter www.soziales-unikat-berlin.de

dsd