Ist doch Ehrensache!

Netzwerk Willkommen in Reinickendorf sagt Danke

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Wittenau – Gemeinsam mit dem Netzwerk Willkommen in Reinickendorf e.V. (WiR) veranstaltete der für Integration zuständige Stadtrat Uwe Brockhausen sowie die Integrationsbeauftragte Julia Stadtfeld mit ihrem Team am 10. Dezember 2019 eine Ehrenamtsdankesfeier im Herrmann-Ehlers-Haus. Das 2013 ins Leben gerufene Netzwerk ist eine Initiative von Menschen, die helfen möchten, Geflüchteten und Asylbewerber das Leben und die Integration in Berlin zu erleichtern. Die vielseitigen Projekte, die das WiR-Netzwerk auch in 2019 wieder durchführen konnte, wären nicht möglich gewesen ohne die Unterstützung von zahlreichen ehrenamtlich Engagierten sowie Kirchen, Schulen, gemeinnützigen Organisationen, Vereinen und vielen mehr.

„Wir wollen zeigen, wie bunt das ganze Engagement ist, und was wir hier im Bezirk alles gemeistert haben“, eröffnete die Integrationsbeauftragte die gemeinsam mit Hinrich Westerkamp, dem Vorsitzenden des WiR e.V., moderierte Rückschau. Einige Projekte laufen jetzt zum Jahresende aus und diesen gebührten besonderer Dank. Dazu zählte besonders das herausragende Engagement des zehnköpfigen Teams der zentralen Kleiderkammer, das alle nicht mehr abgefragten Textilien sortierte und in 43 Säcken und 17 Kisten verpackt an die Stadtmission gegeben hat. Als Dank wird dieses zuvorkommende Team im nächsten Sommer eine Bootsfahrt erhalten, um noch ein letztes Mal die entstandene gemeinsame Verbundenheit genießen zu können.

An Flüchtlingsunterkünften wurden unter der Koordination von Fernando de Haro seit 2015 Infopoints für einen Informationsaustausch mit den Geflüchteten und der Nachbarschaft initiiert. Besonderem Dank wurde neben zahlreichen anderen dem 75-jährigen Heinz Gottschalk ausgesprochen, der von Anfang an mit vollem Herzen dabei war. „2.562,22 ist die Zahl des Tages“, kündigte Westerkamp die Danksagung an den Pastoralverbund Reinickendorf-Nord an, der den durch Kollekten in den katholischen Gottesdiensten gesammelten Betrag in Form eines symbolischen Schecks dem Netzwerk überreichte. Für eine weitere besondere Überraschung sorgte der Bundestagsabgeordnete Stefan Gelbhaar, der dem Netzwerk 33 Fahrräder spendete. Diese rund um den Bundestag abgestellten und vergessenen Räder werden jetzt an besser genutzter Stelle für mehr Mobilität sorgen können. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die 2017 gegründete Breakdance-Initiative „Die Knochenbrecher Crew“, die aus Kindern mit und ohne Fluchterfahrungen besteht und sich deutschlandweit einen Namen aufgrund erfolgreichen Battles gemacht hat. Vor der Senatsverwaltung für Inneres und Sport tanzten und kämpften sie 2018 für die Aufenthaltsverlängerung der Familie eines albanischen Crew-Mitgliedes.

dsd