Einsatz für die Reittherapie

Planungssicherheit für das ehemalige KaBoN-Gelände gefordert

0
858

Wittenau –Der Reitplatz auf dem ehemaligen KaBoN-Gelände wird derzeitig noch für die Reittherapie für behinderte Menschen genutzt. In der RAZ 24 berichteten wir, dass die Hippotherapie gerettet sei. Diese Aussage ist so nicht richtig. Die Reinickendorfer SPD-Fraktion hat im vergangenen Dezember einen Antrag in die BVV eingebracht, dass die Hippotherapie auch zukünftig in Wittenau erhalten bleiben solle. Der Antrag hatte in der BVV eine Mehrheit gefunden, damit ist die Hippotherapie am Standort in Wittenau aber noch nicht gerettet.

Schon seit längerem macht sich der Wittenauer CDU-Bezirksverordnete Björn Wohlert für den Erhalt der Reittherapie stark. Mit einem BVV-Antrag im November 2019 setzte er sich dafür ein, dass die Anwohner und Nutzer des Geländes der früheren Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik (KaBoN) künftig nicht nur durch das BENN-Team (Integrationsmanagement – Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften)und nach Entscheidung des Senats informiert werden sollen, sondern dialog- und ergebnisoffen an der Zukunftsplanung beteiligt werden.

Bei entsprechenden Veranstaltungsformaten des Senats solle unter anderem folgende Frage beantwortet werden: „Wie wird zügig Planungssicherheit hergestellt, damit die Hippotherapie zeitnah Investitionen in dringend notwendige bauliche Maßnahmen vornehmen kann?“ Die CDU-Abgeordnete für Wittenau-Süd Emine Demirbüken-Wegner unterstützt das Anliegen: „Seit Jahren werden die Bürger in Wittenau und Reinickendorf-West vom rot-rot-grünen Senat immer wieder vor den Kopf gestoßen und vor vollendete Tatsachen auf dem KaBoN-Gelände gestellt.

Ohne umfassende Bürgerbeteiligung vor Entscheidungen wird das Vertrauen in die politisch Verantwortlichen weiter sinken. Neben einer echten Beteiligung erwarten wir, dass insbesondere für den Erhalt der Hippotherapie und die Gestaltung eines Gedenkortes Alter Anstaltsfriedhof zügig Planungssicherheit hergestellt wird.“

red