Montag, 28. November 2022
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Alle ziehen an einem Strang

Alle ziehen an einem Strang
Jürn Jakob Schultze-Berndt (l.), Vorstandsvorsitzender mit weiteren Mitgliedern der Initiative Reinickendorf e.V. Foto: dsd

Bezirk – Alle reden darüber, alle machen irgendwie mit –manch einer unbewusst und viele sehr bewusst. Doch was ist Netzwerken? „Wir sind Leute, die sich für den Bezirk engagieren wollen, sich gern mit anderen treffen und Spaß dabei haben, Gutes zu tun“, erklärte Jürn Jakob Schultze-Berndt, Vorstandsvorsitzender der Initiative Reinickendorf e.V., beim Unternehmerfrühstück am 2. Oktober im Casino des Finanzamtes. Die vor 20 Jahren von der damaligen Bezirksbürgermeisterin Marlies Wanjura sowie von einigen engagierten Bürgern gegründete Initiative ist Netzwerk und Informationsbörse für Menschen aus Wirtschaft, Politik, Kultur und dem sozialen Bereich. „Wir helfen vielfältigen und karikativen Projekten, die bereits auf dem Weg gebracht wurden und bei denen noch ein Bestandteil fehlt“, schildert der Vorstandsvorsitzende die Verwendung von Mitgliedsbeiträgen und Spenden zum Wohle des Fuchsbezirks. Unterstützt werden konnten erst kürzlich beispielweise das Projekt „Känguru“ des Diakonischen Werks im Kirchenkreis Reinickendorf, bei dem ehrenamtliche Paten Eltern von Neugeborenen helfen sowie die Roboter-AG des Georg-Herwegh-Gymnasiums. Außerdem konnte die Initiative Reinickendorf mit großem Stolz am Lebensrettertag am 17. August, bei dem Reinickendorfer Hilfsorganisationen einen Einblick in ihre Ehrenamtsarbeit gaben, der DLRG einen Scheck von 1.000 Euro überreichen.

Bevor jedoch die Frühstücksplatten geleert werden konnten, gab es nach einer kurzen Vorstellungsrunde aller Teilnehmer noch einem kurzen Einblick in das Thema Mystery Shopping von Neumitglied Frank Saewe, Geschäftsführer der QPS-Marketing-Gruppe. Darüber hinaus berichtete Nicolai Kaufmann vom Bürgerverein Frohnau den Verlauf der Teilnahme am Wettbewerb „Mittendrin Berlin“ (ausführlicher Bericht in der RAZ KOMPAKT 21).

Mittlerweile sind mehr als 50 Unternehmen Mitglied darunter so renommierte wie Mercedes-Benz, die Berliner Seilfabrik, die Sparkasse oder Wohnungsbau-Unternehmen wie die GeSoBau und GEWIWO. Zusätzlich zu dem alle zwei Monate stattfindenden Unternehmerfrühstück treffen sich die Mitglieder regelmäßig auf ihren „Jour fixe“, bei denen sie zu Gast bei bekannten Firmen oder bezirklichen Einrichtungen sind.

Der Jahresbeitrag, aus dem die Fördermittel bereitgestellt werden, liegt zwischen 250 Euro für Privatpersonen und 600 Euro für Unternehmen. Wer das unkomplizierte Miteinander in der parteiunabhängigen Initiative Reinickendorf persönlich kennenlernen möchte, ist herzlich eingeladen, eine der spannenden Veranstaltungen zu besuchen. Termine sind gelistet bei Facebook und auf www.initiative-reinickendorf.de zu finden.

dsd

Gefundene Standorte im Beitrag | Berlin, Reinickendorf