Von badenden Bärchen

Konzept für besseren Schwimmunterricht beschlossen

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Bezirk/Berlin – Frühe Wassergewöhnung auch in und für Reinickendorf: Um die Schwimmfähigkeit gerade bei Kindern zu verbessern, hatte das Land zuletzt diverse Projekte an den Start gebracht – unter anderem auch in unserem Fuchsbezirk.

Jetzt zog der Senat Bilanz dazu und beschloss das auf diesen jüngsten Erfahrungen basierende Konzept für besseren Schwimmunterricht an Schulen. Bildungssenatorin Sandra Scheeres sagte anlässlich der Entscheidung: „Unser Ziel ist, dass wirklich jedes Kind schwimmen lernt. Denn das kann lebensrettend sein. Wir setzen mit den Verbesserungen an drei Punkten an: vor, im und nach dem obligatorischen Schulschwimmunterricht in der 3. Klasse. Dabei arbeiten wir eng mit den Trainern und Trainerinnen des Schwimm-Verbands zusammen. Diese bringen ihre Expertise in den Schulschwimmunterricht ein, unterstützen Lehrkräfte und tragen dazu bei, dass wir die begrenzten Schwimmzeiten intensiver nutzen können.“

Eine Arbeitsgruppe namens „Netzwerk Schwimmunterricht“ beschäftigt sich bereits seit 2017 mit dem Thema. Darin vertreten ist neben den anderen Bezirken auch Reinickendorf.

Auf Initiative dieser Gruppe – geleitet durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie – hatten gleich mehrere Konzepte Kindern zuletzt bessere Chancen ermöglicht: Im Fuchsbezirk ging dabei der „Schwimmbär Berlin“ für die zweiten Schulklassen an den Start, für Kitakinder das „Schwimmbärchen“, an dem von Januar bis April dieses Jahres 565 kleine Wasserratten und Badenixen mitmachten. 

Im nahen Kombibad Seestraße, knapp südlich von Reinickendorf, nahm ein sogenanntes Schulschwimmzentrum im Februar die Arbeit auf. Weitere solcher Zentren sollen folgen, heißt es von der Senatskanzlei. Alle anderen Projekte möchte sie ebenfalls weiterführen und sogar ausbauen.