Geruchsalarm am Pumpwerk Heiligensee

Vor-Ort-Termin mit Wasserbetrieben erfolgt

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Heiligensee – Ein unzumutbarer Zustand soll schnellstmöglich beendet werden: Das wünschen sich die Anwohner des Pumpwerks der Berliner Wasserbetriebe in der Heiligenseestraße. 

Seit Anfang April wird dort Fäkalabwasser in die Kanalisation eingeleitet. Und das ist mit erheblichem Gestank und Geräuschen verbunden. Für die Anwohner, die EJF-Wohneinrichtung und die Kita am Südfeld ist das täglich eine unzumutbare Belästigung; deshalb suchten sie Hilfe bei dem Bezirksverordneten Felix Schönebeck. Dieser traf sich vor Ort mit Vertretern der Wasserbetriebe, bei dem sich auch diese von der enormen Geruchsbelästigung überzeugen konnten. Ihr Fazit: Sie nehmen sich des Themas an und werden versuchen, eine praktikable Lösung zu finden.

In der Sitzung des Bauausschusses setzte Schönebeck das Thema ebenfalls auf die Tagesordnung. Dieser beschloss daraufhin einen Entschließungsantrag, in dem gefordert wird, dass „die für Anwohner sehr belastende, vom Pumpwerk Heiligensee ausgehende Geruchs- und Lärmemission durch die Nutzung einer anderen Fäkalien-Einleitstelle oder geeignete und wirksame Maßnahmen an diesem Standort Heiligensee vollständig abgestellt wird.“ 

Anja Hoffmann von den Wasserbetrieben sagte in der Ausschusssitzung zu, dass man strenge Kontrollen und eine erneute Prüfung vornehmen wird. Das Ergebnis soll bis Ende Mai mitgeteilt werden.