Töpfern mit viel Herz

Die RAZ im Gespräch mit Angela Will

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Was ist das Besondere an Reinickendorf?

Im Bezirk schätze ich besonders die vielen grünen „Oasen“. Das ist sicher der Grund, wieso ich seit 49 Jahren in der Gartenstadt- Frohnau lebe und arbeite. Umgeben von viel Grün fühle ich mich richtig wohl. Will ich Stadt, dann  „fahre ich in die Stadt“ – meist reicht auch Tegel!

 

Wo trifft man sich nach Feierabend?

Gerne beim Mexikaner Bocadito im Karmeliterweg. Sehr, sehr freundliche Bedienung, leckeres Essen … Das Tomasa-Landhaus, ehemals Schollenkrug, ist auch ein guter Tip – besondere Gerichte, nicht das alltägliche Einerlei und die Möglichkeit, im Freien zu sitzen.

 

Ihr Lieblingsplatz in Reinickendorf?

Das Weinlokal und Musikcafé Transformator-Frohnau finde ich gemütlich und interessant, denn das Konzept mit offener Bühne ist etwas Besonderes. Das Eiscafe in der Welfenallee … junges, dynamisches Team mit himmlischem Eis! … Abelos Grieche mit sehr freundlicher Bedienung und kreativer, moderner Küche … einen einzigen Lieblingsplatz kann jemand mit Sternzeichen Zwilling nicht aussuchen, sorry!

 

Zuletzt geärgert im Bezirk über … ?

… die  stark gekürzten Sachmittel im Sektor der der Töpferarbeit.  Zu wenig Müllbehälter abseits der Hauptstraßen (für Hundekot). Flaschenmüll, der gleich kistenweise stehengelassen wird auf dem Grenzstreifengrün. Schreibtischtäter im Bezirksamt, die ohne Lokaltermin Astschnittgesuche an Eichen ablehnen.

 

Zuletzt gefreut im Bezirk über … ?

… die Kinder, die nach den Sommerferien wieder stahlend auf mich zulaufen, um bereits in der ersten Schulwoche wieder in der Teestube (Jugendeinrichtung der Ev. Kirchengemeinde Frohnau) zu sitzen. Mit viel Spaß kneten und gestalten sie einfallsreich Dinge aus Ton für ihre Lieben.

 

Ihr (Lieblings-) Verein in Reinickendorf?

Der Verein Kulturhaus Centre Bagatelle in kultureller Sicht, dessen Arbeit ich sehr schätze; ein Verein, der abwechslungsreiche, interessant ausgewählte Kulturarbeit leistet, in einem besonderen Ambiente. In sportlicher Hinsicht die „Schneehasen“  und die Tennisabteilung des VfB Hermsdorf, beide mit sehr engagierten Trainern.

 

Welchen Bezirkspolitiker möchten Sie einmal treffen?

Den Politiker, der die Kürzung beziehungsweise die Bewilligung von Mitteln vertreten muss.

 

Beschreiben Sie in drei Worten Reinickendorf.

Das ist kaum möglich … engagierte, interessierte, bewegte Jugend: Lust auf mehr!